Hamburger Theatertafel und Erster Vorsprechtag

18. Januar 2007

Gemeinsam mit www.theaterjobs.de , d e m Berufsportal für Theaterschaffende,
veranstalten wir auf unserer Bühnen diesen Monat zwei spannende
Termine:

Am 22. Januar um 20 Uhr beginnt die erste Theater-Tafel 007! Neben
interessanten Kollegen und köstlichem Theater-Menü erwartet Sie der
Vorstand des Dachverbands Freier Theaterschaffender Hamburg. Angela,
Tünde und Gero werden uns über die ersten 200 Tage ihrer ‘Amtszeit’
berichten. Außerdem möchten wir eine Arbeitsgruppe bilden, die es
Theaterleuten in der Hansestadt möglich macht, ein bisschen mehr Geld zu
verdienen…

Alles weitere am kommenden Montag. Bitte vorbestellen - dann kostet der
Eintritt inklusive Menü nur 5 Euro! Reservierung und weitere Infos unter
http://www.theater-tafel.de

Am Montag, den 29. Januar gibt es von 16-19 Uhr den ersten
theaterjobs-Vorsprech-Tag! Wir möchten sechs KollegInnen die Gelegenheit
bieten, unter ‘realen Bedingungen’ ihre Vorsprech- oder Vorsingrollen zu
präsentieren. Also auf großer Bühne, mit Licht und mit
(Kollegen-)Publikum. Wer also Interesse hat, eine professionelle
Vorsprech-Generalprobe zu machen, ist herzlich eingeladen! Bitte schnell
unter vorsprechtag@theaterjobs.de anmelden, denn wir haben nur 6 Termine
zu vergeben.

Wir freuen uns aber auch über Theaterjobber, die einfach mal sehen
wollen, wie ein Vorsprechen oder Vorsingen aus ‘Intendanten-Perspektive’
abläuft. Es ist von unschätzbarem Wert, sich einmal auf die ‘andere
Seite’ zu begeben. Man kann sich ein eigenes Bild darüber machen, was
man auf Auditions machen - bzw. lieber lassen sollte! Alle weiteren
Infos über den theaterjobs-Vorsprech-Tag auf
http://www.theaterjobs-seminare.de/category/seminar-inhalte/vorsprech-tag

Wir freuen uns darauf, Sie an einem der nächsten Montage im Sprechwerk
zu sehen, viele Grüße und bis dann

Andreas Lübbers und Sören Fenner

Lieber Kai Festersen. Das sollte eigentlich ein Kommentar werden - denn,

29. Dezember 2006

… wenn schon überflüssige, sinnlose und wenigenstens witzige Werbung, dann doch bitte vollständig!
Wann ist denn der Sendetermin dieser witzigen Foyer-Ausgabe?

Guten Rutsch
Andreas Lübbers

PS Dein Kommentarfenster ist so eingestellt, dass die Einträge Name, Mail, Webseite in weisser Schrift auf weissem Grund gemacht werden müssen… Und dann hat das Absenden des Kommentars gar nicht geklappt - zumindest hat mir mein Computer keinen Vollzug gemeldet. Ein Fall für Renate???

Es vielleicht gut, dieses Interview zweimal zu lesen.

21. Dezember 2006

Denn abgesehen davon, dass die ddp aus dem ganzen interview nur das “Nachwuchsproblem” herausgezogen hat, und dieser Ausschnitt in vielen Tageszeitungen abgedruckt wurde, was eine totale Verdrehung der Aussage bedeutet, müßte dieses Interview tatsächlich viel Aufmerksamkeit wecken!

Bollwin will, dass wir Theater nach Außen eine Scheinkulisse errichten, hinter der wir unsere Künstler und die Nicht-Künstler hinrichten, die aber so tut, als würden wir die moralische Anstalt weiter aufrichten.

Theater war und ist aber, bei allem Glanz und allem Interesse, immer der Ort gewesen, an dem gesellschaftliche Mißstände beim Namen genannt worden sind. Wenn Bolwin fordert, diese gesellschaftlichen Mißstände nun hinter dieser Fassade aus Glanz, intern schlicht den allgemeinen ökonömischen Konsensbedingungen anzupassen und stumm den Einsparanforderungen Folge zu leisten, dann demontiert er das Theater.

Ein Theater, das soetwas tut beraubt sich seiner außerparlamentarischen Oppositionsfähigkeit und kann bei gleichbleibenden Zuschauerzahlen einbalsamiert werden.

Und das ist das eigentliche Nachwuchsproblem, das wir haben. Kritische Menschen, die ohne eine Aussicht darauf, in angemessener Bezahlung ihrer Kunst und ihrem demokratischen Ansprüchen gemäß ihrer Arbeit auf der Bühne nachgehen zu können, darüber nachdenken, ob sie bei aller Befähigung und Lust auf den Beruf, es überhaupt versuchen sollten, werden heute schneller denn je nein sagen.

Und an diesem Nachwuchsproblem ist auch und besonders der Bühnenverein schuld.

Nur mit einem hat Bolwin recht! Wir sollten aufhören mit den Einspardebatten. Bei steigenden Steuereinnahmen und einer wieder wachsenden Wirtschaft sollten wir endlich ganz klar und deutlich sagen: Wir sparen nicht mehr - wir geben mehr aus! für die Kunst - für ein Theater mit (Eigen)Interesse, (großem künstlerischen)Glanz und (politischer)Anziehungskraft - gegen stabile (das heißt sicher im demographischen Abgleich: rückläufige) Zuschauerzahlen und für volle Häuser!

Das Hamburger Sprechwerk empfiehlt…

12. Dezember 2006

… im Dezember statt Weihnachtseinkaufstress die zauberhafte und komische Choreographie ROCAILLE der pasdach.company. Vorstellungen vom 13. bis 16. Dezember 2006 jeweils um 20 Uhr.
Theaterblogger bekommen den ermäßigten Eintrittspreis. (Einfach an der Kasse “Theaterblogs.de” sagen!)

Rocaille_1.jpgRocaille_2.jpgRocaille_3.jpgRocaille_6.jpg